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CDU will effektivere Kontrolle von Gemeindebauten

 

CDU will effektivere Kontrolle von Gemeindebauten

 

Bürgermeister hat frühzeitige Warnungen ignoriert/ Einsparungen gefordert

 

Die Kostenüberschreitungen beim Rathausbau beschäftigen in dieser Woche den erweiterten Vorstand der Möhneseer CDU. Die Christdemokraten berieten dazu in Völlinghausen. Dabei war man sich einig, daß in Zukunft Fehler wie beim Rathausumbau angesichts der umfangreichen Investitionsvorhaben der Gemeinde auf jeden Fall vermieden werden müssen. Über geeignete Maßnahmen wird der Rat am kommenden Donnerstag auf Antrag der CDU-Fraktion diskutieren. Zuvor findet bereits am Montag eine Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses zum Thema Baukostenüberschreitungen statt, die CDU-Planungsausschussvorsitzender Ferdi Eickhoff beantragt hat.

Der Parteivorsitzende Michael Grabs gab zunächst einen Ausblick auf die Vorbereitungen der Partei auf die Kommunalwahlen in zwei Jahren. Die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Honsel berichtete über die Dorfentwicklungspläne in Völlinghausen.

Die Versäumnisse bei der Umsetzung des Rathausumbaus, die nun offenkundig werden, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Weigt. Die Verwaltung habe eineinhalb Jahre gebraucht, ehe nach dem Architektenwettbewerb und dem entsprechenden Beschluss des Rates der Bauantrag für den Rathausumbau gestellt wurde. Bis Mehrkosten erkannt und dem Rat offengelegt wurden, habe es sogar zwei Jahre gedauert. Dabei sei auch „nur von 20-30 Prozent“ gesprochen worden. Die tatsächliche Verdoppelung der Baukosten hat die Verwaltung wiederum erst Monate später eingeräumt. Obwohl es immer wieder Nachfragen der Ratsfraktionen nach dem Stand der Planungen gegeben habe, sei kein Hinweis auf die finanziellen Risiken erfolgt. Lediglich fehlende Kapazitäten der Bauwirtschaft seien als Verzögerungsgrund genannt worden. „Kein privater Bauherr geht so sorglos mit einem so wichtigen Projekt um“ kritisierte Weigt.

Ziel der CDU ist nun vor allem, bei zukünftigen Investitionen solche Kostendesaster zu vermeiden. „Der Rat hat eine Reihe dringender Bauvorhaben wie die Erweiterung der Schulen um Ganztagsbetreuung und Mensa, einen neuen Kindergarten, den Hallenbadbau sowie Feuerwehr- und der Sportplatzmodernisierung beschlossen. Diese Investitionen müssen im vorgegebenen Finanzrahmen bleiben. Das ist ja auch bei früheren Projekten wie den Regionale-Bauten gelungen ist,“ betont Weigt.

Der Fraktionsvorsitzende bedauerte, dass Bürgermeister und Bauamtsleitung konkrete Vorschläge der CDU und der BG für eine Anpassung der Rathausorganisation an die gestiegenen Anforderungen in den vergangenen drei Jahren mehrfach abgelehnt haben. Hier sei nun endlich entschlossenes Handeln des Bürgermeisters gefordert.

Steuererhöhungen wird es wegen der gestiegenen Rathauskosten allerdings nicht geben. „Das Bundesverfassungsgericht hat in dieser Woche die Grundsteuer als verfassungswidrig eingestuft. Da wird die CDU vor einer Neuregelung sicher keiner Erhöhung zustimmen“ stellte Weigt klar. Der Parteivorstand erwartet stattdessen Einsparvorschläge der Verwaltung.

Bei Rückfragen: Hans-Jürgen Weigt, Tel. 0170-2457566

Wasserqualität von Möhne und Ruhr wird immer besser

Wasserqualität von Möhne und Ruhr wird immer besser

 

Möhnesee.  Die Wasserqualität von Möhne und Ruhr wird immer besser. Mit dieser Erkenntnis kam der Körbecker CDU-Ratsherr Klaus Peter Teipel von der Informationsveranstaltung für die kommunalen Delegierten der Verbandsversammlung des Ruhrverbandes zurück.

Mit der Veröffentlichung der 44. Ausgabe des Ruhrgüteberichts, so Teipel, legt der Ruhrverband auf über 200 Seiten dar, wie sich der Zustand der heimischen Gewässer entwickelt hat. Dieser enthält eine anschauliche Darstellung von Daten und Informationen, die einen Einblick in den physikalisch/chemischen und ökologischen Zustand der Gewässer in unserer Region gibt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Trinkwassergewinnung, die mit der Versorgung des Ruhrgebiets eine besondere Rolle spielt.

Kein Nitratproblem:

Als besonders erfreulich bewertet Teipel, dass es im Einzugsgebiet der Ruhr sowohl im Grundwasser als auch in den Flüssen und Seen kein Nitratproblem gibt, da sich weder im Sauerland noch im Ruhrgebiet eine intensive Landwirtschaft etabliert hat. Die Nitratbelastung der Ruhr bei Essen konnte von 1990 bis 2016 durch den Ausbau der Kläranlagen sogar um 47 Prozent gesenkt werden und liegt knapp 80 Prozent unter dem Grenzwert der Oberflächengewässerverordnung. Dementsprechend gut fallen auch die Nitratwerte im Trinkwasser aus, sie liegen weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Die Jahresmittelwerte 2016 bewegten sich zwischen 7 und 15 Milligramm pro Liter. „Ein tolles Ergebnis“, so CDU-Ratsherr Teipel weiter, und das ob der in anderen Regionen aktuellen Problematik.

10 Jahre PFT im Einzugsgebiet der Möhne

Ausführlich erörtert wird in dem Ruhrgütebericht das vor über 10 Jahren aufgetretene PFT-Problem. Im Jahr 2006 wurden erhöhte Gehalte an den bis dahin weitgehend unbekannten Perfluorierten Tensiden (PFT) festgestellt. Als wesentlicher Eintragspfad wurden Auswaschungen aus einer illegal mit PFT-belasteten Industrieschlämmen kontaminierten landwirtschaftlichen Fläche bei Brilon-Scharfenberg ermittelt. Darüber gelangten PFT in die Möhne und die Ruhr. Heutzutage gehören Perfluorierte Tenside zu den am intensivsten untersuchten organischen Spurenstoffen in der Ruhr. Es zeigt sich, dass sowohl die Immission in Möhne und Ruhr in den vergangenen zehn Jahren stark gesunken sind und nur noch etwas mehr als 10 % der Werte des Jahres 2007 betragen. Die Belastung der Ruhr ist für die Trinkwassergewinnung bei einem Leitwert von 100 ng/l für die Einzelkomponenten PFOA und PFOS heute ohne Bedeutung; das Jahresmittel beträgt aktuell 13 ng/l.

Der Ruhrgütebericht kann auf der Internetseite des Ruhrverbandes heruntergeladen werden: http://ruhrverband.de/fileadmin/pdf/presse/wissen/Ruhrguetebericht_2016.pdf

Uferbebauung: CDU stellt Antrag an Verwaltung

Ratsbürgerentscheid: Stimmen Sie für die Zukunft von Möhnesee

 

 

JA✔      Stimmen Sie für die Zukunft von Möhnesee !        

Sagen Sie    JA       beim Ratsbürgerentscheid am 14. Mai !

 

 Mehr Einzelhandel in der Körbecker Ortsmitte

 Moderne Vereinsräume statt Leerstand im alten Netto-Markt

 Neue Gebäude für Mensa, Ganztagsbetreuung und Schulschwimmen an der Grund-  und         Sekundarschule

 

Der Gemeinderat hat mit Zweidrittel-Mehrheit beschlossen, dass für die Schulmensa, die Ganztagsbetreuung der Grundschule und den Flohzirkus ein Neubau südlich der Grundschule entstehen soll. Dort wird auch das neue Schul-Schwimmbad gebaut. Dies ist Teil der zukunftsweisenden „Großen Lösung“ für Möhnesee.

Auf dem Gelände des Haus des Gastes kann nun Einzelhandel angesiedelt werden. Unabhängige Gutachten bestätigen die strukturell wie verkehrstechnisch gute Eignung des Standorts. Neue Parkmöglichkeiten in der Ortsmitte, die Aufwertung des Bereiches um Haus Stockebrand und eine Stärkung des vorhandenen Einkaufs- und Dienstleistungsangebotes in Möhnesee sind Vorzüge dieser Planung.

Weitere Vorteile: Die musizierenden Vereine bekommen moderne Räume im leerstehenden Gebäude des ehemaligen Netto-Marktes. Die Gemeindebücherei wird ebenfalls hier angesiedelt. Damit verschwindet der Schandfleck im Ortsbild.

Finanziell wird die Gemeinde nach Berechnungen der Verwaltung ebenfalls entlastet: Die hohen Unterhaltskosten des HdG fallen weg. Der Verkauf des Grundstücks bringt einen Millionenbetrag in die Gemeindekasse. Nachhaltig und langfristig steigen die Steuereinnahmen unserer Gemeinde, wenn mehr in Möhnesee eingekauft wird.

Stimmen Sie für die Weiterentwicklung der Bildungsangebote, des Vereinslebens und der Einkaufsmöglichkeiten in Möhnesee.              

 

Sagen Sie  JA   beim Ratsbürgerentscheid

                                                     

 

                                                                                                          

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