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Schluss mit dem Bus

CDU Gemeindeverband MÖHNESEE

 

 

                                                                                

Presseinformation

 

Schluss mit dem Bus

 

CDU Möhnesee befürwortet Ende des Bücherbusses / "In zeitgemäße Leseförderung investieren"

 
Möhnesee. "Bücher lesen, statt Bücher fahren. Das Geld lässt sich besser für eine moderne Leseförderung einsetzen", sind sich CDU Vorsitzender Michael Grabs, stellv. Bürgermeisterin Birgit Honsel, Kreitagsabgeordneter Bernhard Schladör und JU-Kreisvorsitzender Maximilian Wulf einig.
.Möhnesee Foto Bücherbus  

Wir werben seit längerer Zeit für die Abschaffung des Bücherbusses, weil bei jährlichen Kosten von 300.000 Euro und 2917 Personen, die einen Büchereisausweis besitzen, nur 1 % der Bürger im Kreis Soest erreicht werden. „Aus unserer Sicht sind das unverhältnismäßige Ausgaben, die nur einem kleinen Teil der Bevölkerung zugutekommt. Die Kosten zahlen aber alle Bürger im Kreis!“ Aus diesen Gründen wirbt die CDU Möhnesee für ein „Nein“ beim anstehenden Bürgerentscheid – der Betrieb des Bücherbusses soll nicht wieder aufgenommen werden. Zu den jährlichen Kosten kommen die rund 500.000 Euro für die Neuanschaffung des Busses, die nur zu einem Teil förderfähig sind und sich somit auf ca. 450.000 Euro belaufen. Diese Ausgaben sollten besser in eine Unterstützung der bereits vorhandenen zahlreichen Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenz fließen. 

Neben den Kosten spricht auch das veränderte Nutzungsverhalten der Bürger gegen den Bücherbus. „Man muss die Digitalisierung als neue Möglichkeit wahrnehmen, denn alles wird digitaler und flexibler, auch das Bücherausleihen.“ So gibt es das Portal „onleihe24“. Kunden der Stadtbibliotheken aus Lippstadt, Soest, Warstein, Werl und Wickede können hierüber bereits E-Books und zahlreiche andere Medien ausleihen. Der Kreis Soest sollte hier die Möglichkeiten prüfen, diesem Portal beizutreten und die Leistungen auch allen anderen Bürgern im Kreisgebiet anzubieten. 

Leseförderung ist für die CDU Möhnesee wichtig! Deshalb werben wir für eine Unterstützung der 27 Büchereien und zahlreichen ehrenamtlichen Initiativen durch Städte und Gemeinden. Ebenso sollte der Umgang mit eBooks geschult (z. B. VHS) und Büchereien bei der Anschaffung von eBooks unterstützt werden. Da Möhnesee ebenfalls über eine eigene Bücherei im Haus des Gastes verfügt, hält die CDU Möhnesee eine anteilige Verwendung der Gelder aus dem Kreisetat für eine Unterstützung dieser Einrichtung für sinnvoller. "Die Menschen zu den Büchern, nicht die Bücher zu den Menschen bringen" lautet das Motto.

 

Bei Rückfragen: Maximilian Wulf, Tel. 0151- 28007474

CDU will effektivere Kontrolle von Gemeindebauten

 

CDU will effektivere Kontrolle von Gemeindebauten

 

Bürgermeister hat frühzeitige Warnungen ignoriert/ Einsparungen gefordert

 

Die Kostenüberschreitungen beim Rathausbau beschäftigen in dieser Woche den erweiterten Vorstand der Möhneseer CDU. Die Christdemokraten berieten dazu in Völlinghausen. Dabei war man sich einig, daß in Zukunft Fehler wie beim Rathausumbau angesichts der umfangreichen Investitionsvorhaben der Gemeinde auf jeden Fall vermieden werden müssen. Über geeignete Maßnahmen wird der Rat am kommenden Donnerstag auf Antrag der CDU-Fraktion diskutieren. Zuvor findet bereits am Montag eine Sondersitzung des Haupt- und Finanzausschusses zum Thema Baukostenüberschreitungen statt, die CDU-Planungsausschussvorsitzender Ferdi Eickhoff beantragt hat.

Der Parteivorsitzende Michael Grabs gab zunächst einen Ausblick auf die Vorbereitungen der Partei auf die Kommunalwahlen in zwei Jahren. Die stellvertretende Bürgermeisterin Birgit Honsel berichtete über die Dorfentwicklungspläne in Völlinghausen.

Die Versäumnisse bei der Umsetzung des Rathausumbaus, die nun offenkundig werden, erläuterte der Fraktionsvorsitzende Hans-Jürgen Weigt. Die Verwaltung habe eineinhalb Jahre gebraucht, ehe nach dem Architektenwettbewerb und dem entsprechenden Beschluss des Rates der Bauantrag für den Rathausumbau gestellt wurde. Bis Mehrkosten erkannt und dem Rat offengelegt wurden, habe es sogar zwei Jahre gedauert. Dabei sei auch „nur von 20-30 Prozent“ gesprochen worden. Die tatsächliche Verdoppelung der Baukosten hat die Verwaltung wiederum erst Monate später eingeräumt. Obwohl es immer wieder Nachfragen der Ratsfraktionen nach dem Stand der Planungen gegeben habe, sei kein Hinweis auf die finanziellen Risiken erfolgt. Lediglich fehlende Kapazitäten der Bauwirtschaft seien als Verzögerungsgrund genannt worden. „Kein privater Bauherr geht so sorglos mit einem so wichtigen Projekt um“ kritisierte Weigt.

Ziel der CDU ist nun vor allem, bei zukünftigen Investitionen solche Kostendesaster zu vermeiden. „Der Rat hat eine Reihe dringender Bauvorhaben wie die Erweiterung der Schulen um Ganztagsbetreuung und Mensa, einen neuen Kindergarten, den Hallenbadbau sowie Feuerwehr- und der Sportplatzmodernisierung beschlossen. Diese Investitionen müssen im vorgegebenen Finanzrahmen bleiben. Das ist ja auch bei früheren Projekten wie den Regionale-Bauten gelungen ist,“ betont Weigt.

Der Fraktionsvorsitzende bedauerte, dass Bürgermeister und Bauamtsleitung konkrete Vorschläge der CDU und der BG für eine Anpassung der Rathausorganisation an die gestiegenen Anforderungen in den vergangenen drei Jahren mehrfach abgelehnt haben. Hier sei nun endlich entschlossenes Handeln des Bürgermeisters gefordert.

Steuererhöhungen wird es wegen der gestiegenen Rathauskosten allerdings nicht geben. „Das Bundesverfassungsgericht hat in dieser Woche die Grundsteuer als verfassungswidrig eingestuft. Da wird die CDU vor einer Neuregelung sicher keiner Erhöhung zustimmen“ stellte Weigt klar. Der Parteivorstand erwartet stattdessen Einsparvorschläge der Verwaltung.

Bei Rückfragen: Hans-Jürgen Weigt, Tel. 0170-2457566

Wasserqualität von Möhne und Ruhr wird immer besser

Wasserqualität von Möhne und Ruhr wird immer besser

 

Möhnesee.  Die Wasserqualität von Möhne und Ruhr wird immer besser. Mit dieser Erkenntnis kam der Körbecker CDU-Ratsherr Klaus Peter Teipel von der Informationsveranstaltung für die kommunalen Delegierten der Verbandsversammlung des Ruhrverbandes zurück.

Mit der Veröffentlichung der 44. Ausgabe des Ruhrgüteberichts, so Teipel, legt der Ruhrverband auf über 200 Seiten dar, wie sich der Zustand der heimischen Gewässer entwickelt hat. Dieser enthält eine anschauliche Darstellung von Daten und Informationen, die einen Einblick in den physikalisch/chemischen und ökologischen Zustand der Gewässer in unserer Region gibt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Trinkwassergewinnung, die mit der Versorgung des Ruhrgebiets eine besondere Rolle spielt.

Kein Nitratproblem:

Als besonders erfreulich bewertet Teipel, dass es im Einzugsgebiet der Ruhr sowohl im Grundwasser als auch in den Flüssen und Seen kein Nitratproblem gibt, da sich weder im Sauerland noch im Ruhrgebiet eine intensive Landwirtschaft etabliert hat. Die Nitratbelastung der Ruhr bei Essen konnte von 1990 bis 2016 durch den Ausbau der Kläranlagen sogar um 47 Prozent gesenkt werden und liegt knapp 80 Prozent unter dem Grenzwert der Oberflächengewässerverordnung. Dementsprechend gut fallen auch die Nitratwerte im Trinkwasser aus, sie liegen weit unter dem zugelassenen Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Die Jahresmittelwerte 2016 bewegten sich zwischen 7 und 15 Milligramm pro Liter. „Ein tolles Ergebnis“, so CDU-Ratsherr Teipel weiter, und das ob der in anderen Regionen aktuellen Problematik.

10 Jahre PFT im Einzugsgebiet der Möhne

Ausführlich erörtert wird in dem Ruhrgütebericht das vor über 10 Jahren aufgetretene PFT-Problem. Im Jahr 2006 wurden erhöhte Gehalte an den bis dahin weitgehend unbekannten Perfluorierten Tensiden (PFT) festgestellt. Als wesentlicher Eintragspfad wurden Auswaschungen aus einer illegal mit PFT-belasteten Industrieschlämmen kontaminierten landwirtschaftlichen Fläche bei Brilon-Scharfenberg ermittelt. Darüber gelangten PFT in die Möhne und die Ruhr. Heutzutage gehören Perfluorierte Tenside zu den am intensivsten untersuchten organischen Spurenstoffen in der Ruhr. Es zeigt sich, dass sowohl die Immission in Möhne und Ruhr in den vergangenen zehn Jahren stark gesunken sind und nur noch etwas mehr als 10 % der Werte des Jahres 2007 betragen. Die Belastung der Ruhr ist für die Trinkwassergewinnung bei einem Leitwert von 100 ng/l für die Einzelkomponenten PFOA und PFOS heute ohne Bedeutung; das Jahresmittel beträgt aktuell 13 ng/l.

Der Ruhrgütebericht kann auf der Internetseite des Ruhrverbandes heruntergeladen werden: http://ruhrverband.de/fileadmin/pdf/presse/wissen/Ruhrguetebericht_2016.pdf

Uferbebauung: CDU stellt Antrag an Verwaltung

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