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"Haarhöhenweg" soll landschaftliche Schönheit zeigen

 

Mit der auf dem Kamm der Haar verlaufenden Bundesstraße hat Möhnesee eine Verkehrsachse, die reizvolle Blicke aufs Sauerland, die Soester Börde und bis zum Teutoburger Wald bietet. Das Landschaftspanorama ist in seiner Art in Nordrhein-Westfalen einmalig. Noch heißt die Straße zwischen Ense und den Haarhöfen schlicht B 516. Die CDU möchte den touristischen Wert der Ost-West-Verbindung deutlicher machen und schlägt vor, die Strecke als "Haarhöhenweg" auszuweisen.

Der Gedanke entstand in einem Arbeitskreis der CDU Möhnesee, der sich mit den Verkehrsproblemen der Gemeinde Möhnesee befasst. Die Einmaligkeit dieser Strasse und ihre touristischer Wert für die Gemeinde und das Umland sollen stärker im Bewusstsein von Touristen wie auch Einwohnern verankert werden. Die Idee eines „Haarhöhenwegs“ orientiert sich dabei an ähnlichen erfolgreichen Projekten im Bundesgebiet wie der Schwarzwaldhochstraße. Dabei reicht es nicht aus, einen eingängigen Namen zu erfinden. Ein nachhaltiger Erlebniseffekt muß erreicht werden. Die CDU schlägt deshalb vor, Punkte an der Strasse auszuweisen, an denen der Reisende aus dem fliessenden Verkehr ausscheren und die Landschaft in Ruhe betrachten kann. Erläuterungen zu dem, was die Fernsicht bietet, gehören selbstverständlich dazu.
Der CDU-Arbeitskreis will natürlich auch Informationen zu den touristischen Nahzielen in Möhnesee entlang der Straße beschildern. Nach Rücksprache mit den zuständigen Behörden schlägt der Arbeitskreis folgendes vor: An vier geeigneten Stellen sollen neben der Bundesstrasse Haltebereiche ausgewiesen werden, an denen Autos und Motorräder anhalten können. An diesen Punkten werden mittels Informationstafeln der Landschaftsbezug, touristische Ziele und die entsprechenden Routen erläutert. Durchreisende werden jeweils einige 100 m vor den Haltebuchten mit den bekannten Infozeichen auf die Möglichkeit des Anhaltens hingewiesen. Hiermit soll gleichzeitig eine verkehrsleitende Funktion erzielt werden. Zwei dieser Haltebuchten werden deshalb bereits an den Gemeindegrenzen vorgesehen und damit in ein Leitsystem für die Gemeinde integriert, das in ähnlicher Form auch an den anderen Einfallstrassen installiert werden soll.
Mit dem "Haarhöhenweg" könnte Möhnesee mit wenig Aufwand für die Gemeinde ein neues Reiseziel für Touristen bieten. Zugleich würde die Verkehrsbelastung im Gemeindegebiet besser verteilt. Wenn die Ausflügler wenigstens eine Teilstrecke auf der Haar zurück legen, werden die Anwohner entlang des Seeufers entlastet. Das ist ein weiterer wichtiger Aspekt des CDU-Verkehrskonzeptes, das derzeit vom Arbeitskreis entwickelt wird. Die CDU-Fraktion wird demnächst im Gemeinderat einen entsprechenden Antrag einbringen, damit die B 516 den Beinamen "Haarhöhenweg" erhält.
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