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Wildwuchs bei neuen Windrädern verhindern

cdu mediathek ubg windradMit Repowering Ertrag steigern

Mehr Windenergie, aber keine zusätzliche Windräder sieht das Energiekonzept der CDU Möhnesee vor. Durch „Repowering“, das bedeutet den Ersatz älterer Anlagen durch modernere, leistungsfähigere Windkraftwerke, soll mehr Strom produziert werden, ohne die Landschaft zuzubauen. Der CDU-Gemeindevorstand forderte auf seiner Juli-Sitzung konkrete Maßnahmen der Gemeinde, um die Stromerzeugung auszubauen. Nachdem die Landesregierung das Aufstellen neuer Windräder erleichtert hat, will die CDU zugleich einen Wildwuchs zusätzlicher Anlagen im Gemeindegebiet verhindern.

„ Die Landesregierung hat das Genehmigungsverfahren für Windanlagen aufgeweicht. Wenn wir den Ausbau jetzt nicht steuern, könnten mehr Anlagen entstehen, als das Landschaftsbild verträgt. Die Haar soll nicht aussehen wie Ostfriesland hinterm Deich,“ brachte der CDU-Vorsitzende Michael Grabs die Sorgen der Vorstandsrunde auf den Punkt.

Die Energiewende der Bundesregierung mache einen Ausbau der erneuerbaren Energie erforderlich. Da könne auch Möhnesee seinen Beitrag leisten. Die Diskussionen um den Solarpark in Berlingsen haben aber gezeigt, dass dabei die Interessen  der Bürger nicht zu kurz kommen dürfen.

Mit dem Ersatz bestehender Anlagen durch leistungsfähigere neue Windräder würde die Energieausbeute deutlich gesteigert. Zugleich würde der Mehrertrag über die Gewerbesteuer den Gemeindehaushalt stützen. Nach der Sommerpause will die CDU im Gemeinderat die Diskussion über die Einflussmöglichkeiten auf die Weiterentwicklung der Windenenergie in Möhnesee führen.

Bürgerbeteiligung bei Regionale gefordert

In einer weiteren Diskussion kritisierte der CDU-Vorstand die Information der Bürger über die Bewerbung der Gemeinde zur Regionale 2013. Bisher sei noch nicht deutlich geworden, wie die Bürger ihre Ideen zu Regionale-Projekten in die Planung einbringen können. Bei einem Volumen von 10 Millionen Euro, die im Rahmen der Regionale in die Verbesserung der Infrastruktur und den Ausbau der touristischen Attraktivität investiert werden sollen, müssen die Bürger rechtzeitig an den Diskussionen beteiligt werden. Die erst für Oktober geplante Gemeinderatssitzung zu dem Thema reiche nicht aus.

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