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Presseinformation zu den Ergebnissen der Verkehrszählung und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in Körbecke.

 

Der Weg zu den Körbecker Schulen, Sportanlagen und Einkaufsmärkten ist merklich sicherer geworden. Der Einbau von zwei Fahrbahnschwellen am Berlingser Weg zeigt die gewünschte Wirkung. CDU Ratsherr Klaus-Peter Teipel stellte in der Fraktionssitzung die Zahlen der neuesten Verkehrszählung der Gemeindeverwaltung vor. Danach sank die Durchschnittsgeschwindigkeit im Bereich der Bushaltestelle, an der zahlreiche Schüler der anliegenden Wohngebiete auf den Bus zur Schule nach Soest warten bzw. ein- und aussteigen, recht deutlich. Ortseinwärts sank die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Basis von 85 Prozent der gemessenen Fahrzeuge von 52 auf 34 Stundenkilometer. Ortsauswärts Richtung Haar fuhren die Autofahrer im Schnitt noch mit 38 Stundenkilometern statt mit 56 km/h.

Teipel hatte gemeinsam mit den Körbecker CDU-Ratsmitgliedern bereits im Sommer des letzten Jahres hat auf die Gefahrensituation hingewiesen und Verbesserungen der Sicherheit gefordert. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer überschritten nach deren Beobachtung die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h gerade im Bereich der dortigen Bushaltestelle. Zugleich gefährdete dies die Fußgänger, die den Zebrastreifen nutzen. Auch für Autofahrer, die von den Parkplätzen bzw. vom Busbahnhof in den Berlingser Weg fahren wollten, war die überhöhte Geschwindigkeit eine Gefahrenquelle.

Eine daraufhin von der Verwaltung beauftragte Verkehrszählung lieferte ein alarmierendes Ergebnis: Über 85 % der Fahrzeuge überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit von Tempo 30 um 26 km/h bzw. 22 km/h. Der Einbau von zwei Bodenschwellen führt nun zur gewünschten Verkehrsberuhigung.

Die Körbecker CDU sieht das Ziel ihrer Initiative zur Verkehrssituation auf dem Berlingser Weg vorerst erreicht. Möglicherweise kann durch die gesunkene Geschwindigkeit auf den kostspieligen Kreisverkehr bei der Erschließung des Baugebietes „Giesen Hof“ verzichtet werden. Wenn eine normale Einmündung mit Rechts- vor Links-Verkehr ausreicht, sinken die Erschließungskosten um einen fünfstelligen Betrag.

Mittelfristig will die CDU erreichen, dass der Grüne Weg als Zufahrt zur Grundsschule ausgebaut wird. Damit könne auch ein Parkplatz angelegt werden, der für die Besucher der Grundschule, der Turnhalle und des Sportplatzes genutzt werden könne. Außerdem erfordere die Inklusion, die Teilnahme behinderter Schüler am Unterricht, sowieso eine bessere Anbindung der Grundschule. Nach den Plänen der Körbecker CDU soll dann der Gehweg von der Bushaltestelle bis zum Claudiusweg verlängert werden.

Die nun im Dezember und Januar von der Verwaltung durchgeführte Verkehrszählung zeigt nicht nur, dass die Durchschnittsgeschwindigkeit um gut ein Drittel zurückgegangen ist. Auch das Verkehrsaufkommen insgesamt war auf dem Berlingser Weg geringer als bei den ersten Messungen im Juli letzten Jahres. Die Fahrzeugzahl fiel gegenüber dem Sommer von knapp 10.000 Fahrzeugen ortseinwärts auf 6700 Autos. Richtung Haar wurden statt 7.750 Fahrzeugen im Juli im Winter noch 5.814 gezählt. Diesen Effekt hält Teipel allerdings nicht für dauerhaft. Wenn die Touristensaison wieder beginnt, dürften wieder mehr Gäste die Einkaufsmöglichkeiten anfahren. Allerdings mit gedrosseltem Tempo.

 

CDU fordert Planungsänderungen beim Pankratiusplatz

„Ergebnis geht vor Eile.“ Auf diese kurze Formel bringt die Körbecker CDU ihre Haltung zur Neugestaltung des Pankratiusplatzes. Zugleich erinnert der Ortsunions-Vorsitzende Hans-Jürgen Weigt an die Ziele, die mit der Ortskernsanierung in Körbecke verbunden sein sollen. Dazu gehöre neben der Verkehrsberuhigung auch die Stärkung der Wirtschaftsstruktur. Deshalb dürfe die Umgestaltung nicht zu Lasten der Erreichbarkeit der Geschäfte rund um den Platz gehen.

Die Abtrennung der Zufahrt zum Kirchplatz ist nach Meinung der Körbecker CDU überflüssig. Hier reiche eine Lösung wie bei einer Spielstraße. Die Autos könnten im Schritttempo gleichberechtigt mit Fußgängern die Geschäfte südlich des Platzes anfahren. Im Übrigen gebe es keinen Durchgangsverkehr, der ausgesperrt werden müsse.

Der Brunnen sei an seinem jetzigen Standort gut aufgehoben. Eine kostspielige Verlegung um wenige Meter für einen fünfstelligen Euro-Betrag sei nicht nachvollziehbar. Auch wenn hierfür Landeszuschüsse fließen könne das Geld an anderer Stelle besser eingesetzt werden. Die Gelder aus Düsseldorf kämen schließlich auch vom Steuerzahler.

Ob ein zweiter Behinderteneingang zum Rathaus erforderlich ist müsse ebenfalls geprüft werden. Der jetzige Eingang direkt neben den Behindertenparkplätzen sei ebenerdig erreichbar. Die CDU möchte hier, etwa durch eine breitere elektrisch bedienbare Tür, den Zugang zum Rathaus erleichtern.

Eine bessere Lösung hält die CDU für die Bushaltestelle für erforderlich. „17 cm hohe Bordsteine und Wartehäuschen widersprechen der Absicht, den Platz großzügiger erscheinen zu lassen,“ stellte CDU-Ratsherr Klaus-Peter Teipel fest. Deshalb solle geprüft werden, ob die Busse zukünftig in der Kuerbicker Straße oder näher zur Brückenstraße halten können. Für den Übergang in Richtung Haus des Gastes und zu den Einkaufsmärkten müsse eine attraktivere Gestaltung gefunden werden, damit Fußgänger den Platz beleben.

Im einer erweiterten Vorstandssitzung beschäftigte sich die CDU-Ortsunion Körbecke ausführlich mit den Planungen zum Pankratiusplatz und den Ergebnissen der Bürgerbeteiligung. Angesichts der vielen offenen Fragen fordert die CDU mehr Zeit für die Diskussionen.

„Es geht um Lösungen, die von den Möhneseer Bürgern und Gewerbetreibenden gewünscht werden,“ unterstreicht Hans-Jürgen Weigt die Haltung der CDU. „Diese müssen Bürgermeister und Rat gemeinsam auch gegen andere Vorgaben der Landesverwaltung durchsetzen.“

Die Parkplatzfrage hält der Körbecker Ortsvorsteher Klaus-Peter Trockel für lösbar. Wenn rund um den Pankratiusplatz einige wenige Stellplätze weg fallen, könne durch eine Begrenzung der Parkzeit auf eine Stunde und eine entsprechende Überwachung ausreichend Zeit für die Kundschaft bleiben, um die Geschäfte im Ortskern zu nutzen. „Wenn Dauerparker an anderen Stellen untergebracht werden, steht den Kunden im Ortszentrum sogar mehr Parkraum zur Verfügung,“ erläuterte Trockel.

Wenig Verständnis findet die Haltung der SPD zum Pankratiusplatz. Vor drei Jahren haben die SPD-Ratsmitglieder noch alle gegen den CDU-Antrag gestimmt, die Ortskernsanierung mit der Regionale anzupacken. Jetzt wird erkennbar, daß in Möhnesee das spektakulärste Regionaleprojekt im Kreis Soest entsteht. Und dann tue die SPD so, als ob sie die Gestaltung überrascht. Dabei leitet der SPD-Fraktionschef den Bauausschuß und ist seit Jahren mit den Regionale-Plänen befasst. Da hätten nach Meinung der CDU einige Planungsschwächen schon im Vorfeld ausgeräumt werden können, die die Bürger heute beunruhigen.

 

Berlingser Weg muss sicherer werden

 

Die aktuellen Verkehrsmessungen der Gemeinde auf dem Berlingser Weg zeigten, daß vier von fünf Autofahrern die dortige Tempo 30-Zone nicht beachten. Deshalb will die CDU in der heutigen Bauausschusssitzung auf Verbesserungen am Berlingser Weg drängen. Der stärkere Verkehr durch Schul-  und Geschäftsanfahrten erfordere bauliche Veränderungen. Ratsmitglied Marion Lepold sieht die hohe Durchschnittsgeschwindigkeit als Gefahr: "Nach der Verkehrsmessung der Gemeinde fahren mehr als 80 Prozent der Fahrzeuge deutlich schneller als die erlaubten 30 km/h, darunter auch schwere LKW. Bei diesen Werten müssen wir an dieser abschüssigen Straße etwas tun". Die Haltung des Gemeindebauamtes, das in einem Gespräch mit dem Soester Anzeiger die Geschwindigkeits-Messwerte am Berlingser Weg als akzeptabel angesehen hat, sei angesichts der konkreten Datenlage nicht nachvollziehbar.


Die CDU will darauf dringen, daß der Fußweg bis zum jüdischen Friedhof und zum Claudiusweg verlängert wird und zugleich eine Zufahrt zur Grundschule über den östlichen Grünen Weg angeboten wird. Das sei schon wegen der bevorstehenden Inklusion notwendig, wenn mehr behinderte Kinder zur Schule gebracht werden müssen, stellt CDU-Ratsmitglied Klaus-Peter Teipel fest. Außerdem entlaste dies die jetzigen Zufahrten zu den Schulen wie die Hospitalstraße und die Schützenstraße, wenn die Grundschule vom Berlingser Weg aus direkt erreichbar sei. Im Zug dieser Maßnahmen könne auch die Ortseinfahrt nach Körbecke so gestaltet werden, daß ein sicherer Übergang und eine geringere Durchschnittsgeschwindigkeit erreicht werde.

Die CDU-Fraktion sieht aber auch kurzfristig Möglichkeiten, den Berlingser Weg sicherer zu machen. Die Ausweitung der Tempo 30-Begrenzung vom Ortseingang bis zur Kuerbicker Straße könne die Autofahrer veranlassen langsamer unterwegs zu sein. Deshalb will die CDU-Fraktion in der heutigen Sitzung beantragen, daß die Verwaltung die Machbarkeit der Vorschläge prüft.

 

CDU will Entscheidung über wichtige Gemeindeeinrichtungen

 

Neues Lehrschwimmbecken an den Schulen/ LIZ in Günne entwickeln

Für die Zukunft wichtiger Einrichtungen in Möhnesee will die CDU die Weichen stellen. Die Weiterentwicklung des LIZ in Günne, die Erneuerung des Lehrschwimmbeckens in Körbecke und die Integration der Touristikinformation ins Rathaus sollen die Standortdiskussion um alle drei Einrichtungen beenden. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU-Fraktionschef Ferdi Eickhoff am Montag Bürgermeister Hans Dicke übergeben.

Im Rahmen einer Klausurtagung hat sich die CDU-Fraktion mit den Zukunftsfragen beschäftigt. „Zu den Standorten liegen alle Argumente auf dem Tisch“ stellt Ferdi Eickhoff fest. „Jetzt muß Planungssicherheit für die Beteiligten geschaffen werden.“ Mit den Standortvorschlägen erteilt die CDU zugleich Überlegungen eine klare Absage, am Körbecker Seepark einen großen Komplex mit Schwimmbad, LIZ und Büros für die Touristik zu errichten. Sachargumente und die hohen Folgekosten sprechen gegen eine solche Lösung.

Beim Lehrschwimmbecken sieht die CDU dringenden Sanierungsbedarf. Ob ein Neubau oder eine Renovierung die passende Option ist, soll geprüft werden. Der Standort an den Schulen soll auf jeden Fall bleiben. „Die Schüler würden eine komplette Schulstunde verlieren, wenn sie bis in den Seepark zum Schwimmunterricht laufen müssten. Ein Bustransfer ist langfristig für die Gemeinde nicht finanzierbar und würde ebenfalls Zeit kosten,“ fasst CDU-Ratsmitglied Klaus-Peter Teipel die pädagogischen Argumente gegen einen alternativen Schwimmbadstandort zusammen. Zudem sei ein solches Schwimmbad, das auch touristischen Zwecken dienen soll, kaum kostendeckend zu betreiben, wie Beispiele in den Nachbarstädten zeigen. Und schließlich bestehen ja unter anderem in Soest und Arnsberg entsprechende Angebote.

Dem LIZ will die CDU dauerhaft eine Perspektive bieten. Dazu sei der bisherige Standort nahe der Staumauer als wichtigstem touristischem Anziehungspunkt sehr gut geeignet. Das Gebäude in Günne und das pädagogische Angebot sollte dort modernisiert werden. LIZ-Vorstand Bernhard Schladör begrüßte die Haltung der CDU-Fraktion: “Damit haben wir langfristig Planungssicherheit, die wir brauchen, um Fördergelder und Sponsoren zu bekommen.“

Um die Touristik-Zentrale im Rathaus unterzubringen soll der Sitzungssaal unterbaut werden. Dort sei die Gästeinformation besser zu finden als am jetzigen Standort. Außerdem gehöre die Wirtschaftsförderung, das zweite Tätigkeitsfeld der Gesellschaft, möglichst nahe an die Verwaltungsspitze. Auch personelle Synergien sprechen für eine Zusammenlegung von Gästeinformation und weiteren Bürgerservice-Einrichtungen. Der zweite Standort an der Staumauer soll beibehalten werden, um Informationen und Merchandising-Produkte auch dort anzubieten.

Einen weiteren wirtschaftlichen Aspekt betont das Körbecker CDU-Ratsmitglied Hans-Jürgen Weigt: „Der Verbleib der Gästeinformation im Ortszentrum stärkt die Strukturen. Wenn wir den Pankratiusplatz und die Aufenthaltsqualität im Ortskern verbessern, dann sollen die Besucher das auch sehen und Geschäfte wie Versorgungsmöglichkeiten im Ort nutzen.“

Mit den Standortentscheidungen für die wichtigen Gemeindeeinrichtungen sollen nun die Planungen zeitgleich mit den Regionale-Maßnahmen erfolgen, damit etwa am Pankratiusplatz nicht eine Dauerbaustelle entsteht. Zugleich ist mit dem Verzicht auf einen gemeindlichen Neubau am Seepark dort der Weg frei für andere Planungen. Deshalb möchte die CDU in der nächsten Ratssitzung am 18. April einen entsprechenden Beschluss herbeiführen.

 

CDU will Ratsbeschluß zum Gemeindewald

 

Aufforstung am Südufer statt Verkauf/ „Erfahrungen berücksichtigen“

Die Bewahrung des letzten größeren Waldbesitzes der Gemeinde möchte die CDU in Möhnesee auch formell absichern. Deshalb bekräftigt die Fraktion noch einmal ihren Antrag, in der kommenden Ratssitzung darüber zu beschließen, dass der Schnappwald nicht verkauft werden soll. Die Fläche am Südufer soll langfristig den Bürgern und Besuchern offen stehen und nachhaltig bewirtschaftet werden. Derzeit liegt ein Teil der Fläche brach. Schäden nach dem Kyrill-Sturm sind immer noch nicht beseitigt. Deshalb will die CDU nun durch einen entsprechenden Ratsbeschluß Klarheit über die langfristige Zukunft der rund 25 Hektar großen Fläche in Gemeindebesitz schaffen. In der Sitzung am 19. Dezember, so hatte Vize-Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Weigt Anfang November im Haupt- und Finanzausschuß vorgeschlagen, könnte darüber abgestimmt werden.

Durch die aktuelle Diskussion über die Auswirkungen der bisherigen Waldverkäufe sieht sich die CDU bestätigt. „In Günne haben die Bürger erleben müssen, wie wertvoller Waldbestand nach dem Verkauf abgeholzt wurde. Aus solchen Erfahrungen müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden,“ fordert das Günner Ratsmitglied Erhard Schmidt.

Noch ist der Verkauf der Fläche im Haushalt berücksichtigt. Das will die CDU ändern, zumal inzwischen auch von der Verwaltung festgestellt wurde, dass ein weiterer Waldverkauf aus finanziellen Gründen derzeit nicht nötig sei. Angesichts der stabilen Holzpreise erwartet die CDU, dass die Gemeindekasse durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung nicht belastet wird. Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiger Aspekt, betont die CDU in einer Pressemitteilung, der ideelle Wert für die Bürger sei aber mindestens ebenso hoch zu bewerten. Am Südufer kann beides vereinbart werden. Deswegen sollte die Gemeinde den Wald behalten und dies auch formal klarstellen.

 

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