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CDU will Gemeindewald erhalten

Aufforstung am Südufer statt Verkauf/ Letztes größeres Grundstück

 

 

Für die Bewahrung des letzten größeren Waldbesitzes der Gemeinde spricht sich die CDU in Möhnesee aus. Die Fläche am Südufer soll langfristig den Bürgern und Besuchern offen stehen und nachhaltig bewirtschaftet werden. Derzeit liegt ein Teil der Fläche brach. Schäden nach dem Kyrill-Sturm sind immer noch nicht beseitigt.

Die CDU will nun Klarheit über die langfristige Zukunft der rund 25 Hektar großen Fläche in Gemeindebesitz. „Die Fläche südlich der Fußgängerbrücke ist für Bürger und Erholungssuchende gut zu erreichen. Als Erholungsraum bietet der Gemeindebesitz die letzte Möglichkeit, dort im Sinne der Bürger Erholungsflächen zu gestalten und offen zu halten,“ stellt CDU-Fraktionsvorsitzende Ferdi Eickhoff fest. Zur Regionale sei dort die Einrichtung eines „Gesundheitsparcours“ geplant.

Ratsmitglied Hans-Jürgen Weigt, in dessen Wahlbezirk am Südufer der Wald liegt, verweist ebenfalls auf das Erholungspotential der Fläche: „Seit große Bereiche des Arnsberger Waldes, der alte von Opel´sche Besitz, unter Naturschutz stehen sind diese nur eingeschränkt zugänglich. Der Gemeindewald bietet da ein Gegengewicht, das den Bürgern langfristig offen stehen soll.“ Hier wäre auch der geeignete Standort für einen Aussichtsturm, falls dieser überhaupt notwendig sei.

Das Günner Ratsmitglied Erhard Schmidt spricht sich ebenfalls gegen weitere Verkäufe des Gemeindewaldes aus. „In Günne haben die Bürger erleben müssen, wie wertvoller Waldbestand nach dem Verkauf abgeholzt wurde. Aus solchen Erfahrungen müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden,“ so Schmidt.

Nachdem das Thema im Haupt- und Finanzausschuß behandelt wurde will die CDU prüfen, wie das Grundstück langfristig im Gemeindebesitz gesichert werden kann. Noch ist der Verkauf der Fläche im Haushalt berücksichtigt. Das will die CDU ändern, zumal laut Eickhoff die gute Liquiditätslage der Gemeinde einen Verkauf nicht nötig erscheinen läßt. Angesichts der stabilen Holzpreise erwartet die CDU, dass die Gemeindekasse durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung nicht belastet wird. „Wirtschaftlichkeit ist ein wichtiger Aspekt,“ so Weigt. „Der ideelle Wert für die Bürger ist aber mindestens ebenso hoch zu bewerten. Am Südufer ist beides vereinbar. Deswegen sollte die Gemeinde den Wald behalten.“

Körbecker Schulweg erleuchtet

Über einen besser gesicherten Schulweg freuen sich Schüler und Eltern in Körbecke. Rechtszeitig zum Herbstbeginn ist nun die neue Beleuchtung am Fußweg zum Sportplatz/ Bodega fertig geworden. Fast alle Körbecker Grundschüler, die über den Berlingser Weg zum Unterricht gehen, nutzen diese Verbindung, um zur Pankratiusschule zu gelangen. Auch viele Kinder aus den Ortsteilen, die mit dem Bus kommen, gehen hier entlang.

 

Der Weg blieb trotz seiner Beliebtheit bei den Grundschülern bislang dunkel. Auf eine entsprechende Initiative von CDU-Ratsmitglied Klaus-Peter Teipel, selbst Vater von Pankratius-Schülern, hat sich der Schulausschuß mit dem Thema Schulwegsicherheit befasst. Da der „offizielle“ Weg zur Pankratiusschule über die Hospitalstrasse führt wollte die Gemeindeverwaltung zunächst keine Beleuchtung am Sportplatz entlang installieren. Nicht vorgesehen und zu teuer hieß es aus dem Rathaus.

In der Diskussion im Schulausschuß wurde dann die jetzt umgesetzte Lösung gefunden. Die Leuchten konnten an den Masten und Anschlüssen der vorhandenen Sportplatzbeleuchtung installiert werden und sind nun morgens angeschaltet. Eine kostengünstige Lösung, aber ein besseres Gefühl für alle Eltern, die ihre Kinder in der jetzt beginnenden „dunklen“ Jahreszeit auf einem gut beleuchteten Schulweg wissen.

CDU mahnt Radweg durch Körbecke an

Nach dem bevorstehenden Lückenschluß des Radweges auf der Haar möchte die CDU auch die fehlende Verbindung zwischen Tollpost und Seeufer verwirklicht sehen. Bereits im Januar 2010 hatte die Fraktion einen entsprechenden Antrag gestellt. Der darin geforderte Ausbau von Soest über den ehemaligen Truppenübungsplatz in Berlingsen bis zur Tollpost ist inzwischen auf den Weg gebracht. Wie es von dort durch Körbecke und zum Radwegenetz im Möhnetal weiter geht ist ungewiss.

„Kein Konzept, keine Vorschläge seitens der Verwaltung“ bemängelt Michael Grabs, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender. Dabei sollte nach dem damaligen Ratsbeschluß bereits im Sommer 2010 eine Lösung gefunden sein.

Inzwischen hat die CDU mit dem Arbeitskreis Verkehr eigene Vorschläge erarbeitet. Radwegestreifen entlang der Schützenstraße und der Brückenstraße sind nach Meinung der CDU kurzfristig zu realisierende Lösungen, die zudem ähnlich wie in Stockum den Autoverkehr beruhigen würden. Im Rahmen der Ortskernsanierung von Körbecke soll zudem entlang des Berlingser Weges ein Fuß- und Radweg Richtung Berlingsen begonnen werden, der im Süden bereits am Pankratiusplatz beginnt.

Mit den Radwegestreifen entlang der Schützenstraße will die CDU aber nicht warten, bis irgendwann der Förderbescheid zur Regionale aus Düsseldorf kommt. „Markierung und Beschilderung der wenigen hundert Meter zwischen Brückenstraße und Tollpost könnten längst erfolgt sein“ ist Michael Grabs sicher. Deshalb wird die CDU das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Ratssitzung ende August setzen.

CDU will kontrollierten Ausbau der Windenergie

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Absage an pauschale Ablehnung durch Verwaltung/ Kaum Repowering

Auf einen behutsamen Ausbau der Windenergie in Möhnesee setzt die CDU-Fraktion im Gemeinderat. Die Interessen von Anwohnern und Umwelt müssen dabei berücksichtigt werden. Den Plänen von Bürgermeister und Verwaltung, gar keinen Ausbau im Gemeindegebiet zuzulassen, erteilt die CDU allerdings eine Absage. Den für heute im Bauausschuß vorgesehenen Beschluß, die weitestgehend ausgeschöpften Flächen für Windenergie nicht zu erweitern, obwohl einige Anträge auf neue Windräder vorliegen, hält die CDU für nicht zeitgemäß.
„Die Energiewende nach Fukushima erfordert ein Umdenken bei den Verantwortlichen und ein entsprechendes Handeln auf allen politischen Ebenen“ stellt Albert Kleineheer, Sprecher der CDU im Bau- und Planungsausschuß, fest. Die schlichte Ablehnung jeglicher neuer Windenergieanlagen im Gemeindegebiet durch Bürgermeister und Verwaltung passe nicht zu diesen veränderten Rahmenbedingungen. Auch Möhnesee müsse einen Beitrag zur Förderung erneuerbarer Energien leisten.
Die Landesregierung in Düsseldorf hat die Errichtung neuer Windräder durch entsprechende Erlasse vereinfacht. Sie könnten sogar mitten im Wald gebaut werden.  Solchen „Wildwuchs“ will die CDU in Möhnesee verhindern.
Wo neue Anlagen entstehen können, will die CDU erst am Ende eines entsprechenden Planungsprozesses festgelegt wissen. Die mit der Ausweisung entsprechender Konzentrationsflächen erreichte Lenkung des Windradbaus im Gemeindegebiet will die CDU nicht aus der Hand geben. Da die ausgewiesenen Bereiche aber bereits mit Anlagen gefüllt sind, müssen, so Kleineheer, neue Ansätze gesucht werden.
Seit 2010 beschäftigt sich ein Arbeitskreis der Partei mit den Möglichkeiten regenerativer Energieerzeugung im Gemeindegebiet. Dabei hat die Windenergie nach Feststellung der CDU das größte Steigerungspotential und sei neben der Wasserkraft die wirtschaftlichste Lösung.
Neben der Erweiterung der Flächen sieht die CDU im „Repowering“ ein geeignetes Element, um die regenerative Energieerzeugung zu steigern. Hier sei wegen der noch relativ jungen Anlagen auf der Haar die Bereitschaft der Betreiber, diese durch leistungsfähigere neue Windräder zu ersetzen, allerdings gering. So bleibe für die Steigerung der Energieerzeugung nur die Möglichkeit, in begrenztem Rahmen und nach sorgfältiger Planung, zu der auch Gespräche mit den Nachbargemeinden gehören sollten, neue Standorte zu ermöglichen. Deshalb werde die CDU-Fraktion heute gegen die Vorlage der Verwaltung stimmen, die jeden Fortschritt bei der Erzeugung von mehr Windenergie in Möhnesee verhindern würde.

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