CDU für Tempo 50 rund um den See

28. April 2020

Nach den schweren Unfällen auf der Forststraße und der Diskussion um den Fahrzeuglärm rund um den See will die CDU in zwei Stufen für mehr Sicherheit und weniger Emissionen sorgen. Im ersten Schritt soll auf der Forststraße vom Stockumer Damm bis zur Kreuzeiche durchgehend Tempo 50 als Geschwindigkeitsbegrenzung eingeführt werden. Bis zum Ausbau der Strecke vor einigen Jahren war das Tempo bis Neuhaus schon begrenzt. Nach der Baumaßnahme sind die Schilder verschwunden. „Die Unfälle zeigen die Gefahr der kurvigen und engen Straße,“ erläutert CDU Ratsfrau Birgit Honsel. Zunächst sei es daher wichtig, die Geschwindigkeit zu senken und dies auch zu kontrollieren. Neben mehr Verkehrssicherheit müsse der Fahrzeuglärm gesenkt werden. Dazu gehören mehr Kontrollen.

In einem zweiten Schritt sollten die Straßenabschnitte am Südufer und am Nordufer durch Umbau und entsprechende Einschränkungen unattraktiver für den Durchgangsverkehr werden. Das müsse mit den Straßenbaubehörden sorgfältig geplant werden, so Birgit Honsel. „Schließlich wollen wir keine neuen Gefahrenpunkte.“


In den nächsten Monaten will die CDU in einer Arbeitsgruppe geeignete Maßnahmen entwickeln. Dabei soll auch geprüft werden, wie an den Straßen entlang des Sees der Rundkurs unterbrochen werden kann. „An Sorpe, Bigge und Henne fahren die Autos und Motorräder an einer Seite am See vorbei. Nur die Möhne kann man direkt am Ufer umrunden. Das ist attraktiv für die Tagestouristen, führt aber zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Belästigungen von Anwohnern und anderen Ausflüglern,“ stellt der Möhneseer CDU-Vorsitzende Michael Grabs fest. In diesem Jahr ist das besonders auffällig, weil wegen der Sperrung der Bundesstraße von Soest nach Niederbergheim viele Ausflügler auf dem Weg ins Hochsauerland durch das Möhnetal ausweichen. Dauerhaft weniger Belastungen durch den Durchgangsverkehr werde man nur durch Beschränkungen auf den Straßen um den
See erreichen.

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