Den Artikel im Soester Anzeiger finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.soester-anzeiger.de/lokales/moehnesee/entscheidung-steht-an-cdu-moehnesee-will-gegen-haehnchen-maststaelle-stimmen-90193857.html

Am Donnerstag diskutiert der Gemeinderat über die geplante Mastanlage zwischen Körbecke und Berlingsen. Die CDU-Fraktion hält den Standort auf der Haar nicht für geeignet. Daher sollte die Gemeinde ihr Einvernehmen zu dem Projekt verweigern.

CDU-Ratsherr Michael Grabs verweist auf mögliche Geruchsbelästigung und Gesundheitsgefahren. „Im Umkreis von 1000 Metern um die geplante Anlage liegen neben den Wohngebieten in Körbecke, Berlingsen und Büecke auch besonders schutzwürdige Einrichtungen wie Schulen, Kindergarten, Altenheim und Sportstätten.“ Diese seien je nach Windrichtung von Keimen, Geruch und Bioaerosolen betroffen.

Auch die Verkehrsanbindung sei unklar. Bis zu 350 schwere Lastwagen jährlich sollten nicht über zwei Radwege der Gemeinde rollen.

Die Körbecker Ratsfrau Marion Lepold verweist auf Gefahren für das Trinkwasser. „In direkter Nachbarschaft zur geplanten Anlage liegt der Wasserspeicher der Lörmecke. Dieser zieht Frischluft aus der Umgebung. Durch die ungefilterte Abluft der Mastanlage drohen Feinstaubbelastungen und entsprechende Gesundheitsgefahren.“ Das Emissionsgutachten, das auf Daten einer 65 Kilometer entfernten Wetterstation am Eggegebirge beruht, hält die CDU für fehlerhaft.

Kritische Stimmen gibt es auch zum Tierwohl und inwieweit ein Stall mit 80.000 Hähnchen, noch dazu ohne Abluftreinigung, noch zeitgemäß sei.

Der Wunsch des Landwirts nach Investitionen in seinen Betrieb sei zu respektieren. Am geplanten Standort werde aber auch ein erfolgreicher Obstanbau in direkter Nachbarschaft in der Existenz bedroht.

Der ungeeignete Standort und die mangelhafte Ablufttechnik führen neben ethischen Bedenken zur Ablehnung des Projektes durch die CDU.

Den Artikel im Soester Anzeiger finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.soester-anzeiger.de/lokales/moehnesee/haehnchenmast-junge-union-lehnt-geplanten-stall-in-moehnesee-ab-moralische-bedenken-90189076.html

Der Plan, in Berlingsen Mastställe für bis zu 80 000 Hähnchen zu bauen, stößt bei der Nachwuchspartei der CDU Möhnesee auf Ablehnung.

Die Junge Union (JU) will die moralische Dimension der Entscheidung in Erinnerung rufen: „Ein solcher Mastbetrieb ist gegen den seit Jahren andauernden Trend, die Tierhaltung und den Tierschutz zu verbessern. Massentierhaltungsanlagen wie diese sollten der Vergangenheit angehören und in Möhnesee nicht die Zukunft darstellen“, sagt der heimische JU-Chef Cedric Mester.

„,Große Bauchschmerzen‘ der SPD und FDP reichen nicht aus, um einen solchen Bau in fernen Jahren mit gutem Gewissen anschauen zu können und ihre Zustimmung zu rechtfertigen. Vielmehr sollten bewusst Landwirte gefördert werden, die auf bessere Tierhaltung setzen“, ergänzt der Vorsitzende.

Die Gemeinde Möhnesee werbe mit Tourismus, Erholung und erlebbarer Natur. „Dazu passen keine 80 000 Hähnchen auf engem Raum zwischen Erdbeerfeld und Radweg. Nicht allein bauplanerische, sondern auch moralische Bedenken sollten die Haltung der Gemeinde in Zukunft zu Naturschutz- und Nachhaltigkeitsthemen antreiben.“

Zum orginalen Soester-Anzeiger-Artikel

Bildrechte: Brüggestrasse/Soester Anzeiger
Auszug aus dem Presseartikel:

Körbecke – Sprüche klopfen muss man können. CDU-Kreisgeschäftsführer Guido Niermann haut diesen raus zwischen zwei Wahlgängen.

„Wer hat noch mal gesagt, der SPD-Kandidat sei ein Glücksfall für die Gemeinde bei der Bürgermeisterwahl?“ Antwort aus dem Saal: „Der Fraktionschef!“ Guido Niermann: „Wie stand’s einen Absatz weiter vom Kandidaten in der Zeitung? Richtig: ‚Ich bin kein SPD-Mitglied und bewusst unabhängig!‘“ Niermann grinst schelmisch und holt aus: „Daraus folgt doch: Jeder, der nicht in der SPD ist, ist ein Glücksfall…“.

Die CDU Möhnesee tagte am Montagabend im Hotel „Haus Griese“ und hob nacheinander die Kandidaten für die Kommunalwahl auf den Schild. Birgit Honsel soll Bürgermeisterin werden und bekam 45 Ja-Stimmen und eine Nein-Stimme. Sie freue sich riesig, sagt sie, auf die vielen Orts-Spaziergänge, die sie machen will und auf den Häuser-Wahlkampf. 

Honsel: „Ich werde Euch nicht enttäuschen. Mit Herzblut und Leidenschaft: Geht mit mir den Weg!“ Eine sehr kommunikative Bürgermeisterin werde sie sein, das verspricht sie. Transparenz und Kontakt, das sei eine Bringschuld der Verwaltung. Deshalb wolle sie auch Bürger-Sprechstunden vor den Rats-Sitzungen zu einer neuen Gepflogenheit machen und überhaupt neue Wege gehen: Digitales Rathaus, Anträge und Formulare von zuhause aus? Vom Sofa aus Protokolle lesen und mitreden? Sie werde das alles vorantreiben.

Ein Wahlprogramm liegt jetzt vor: „Wir sind Möhnesee“, behauptet die CDU auf jeder Seite. Birgit Honsel und die Christdemokraten setzen auf drei Säulen: Natur erleben, Gemeinschaft stärken, Wirtschaft fördern. Eine „digitale Erlebniswelt“ soll es geben im Rahmen der Regionale 2025 – die vielfältigen lokalen Projekte im Naturraum sollen barrierefrei erlebbar gemacht und vernetzt werden. Einen Bürgerwald soll es geben. Der Antrag ist bereits im Rat. Die Energiewende wird als grundlegender Baustein des Klimaschutzes gesehen. Mehr Ladestationen für E-Autos und -Räder soll es geben, auf so vielen öffentlichen Parkplätzen wie möglich. Kindergärten, Schulen und die ärztliche Versorgung sollen bestmöglich unterstützt werden. Leistungen im sozialen, sportlichen und kulturellen Bereich sollen nach Kräften und mit finanziellen Ressourcen gefördert werden, ebenso eine bedarfsgerechte und zeitgemäße Ausstattung von Sportanlagen der Vereine.

Deutlich im Fokus: Würdigung und Unterstützung der Feuerwehr. Wer Leben rettet, brauche gute Ausrüstung, moderne Fahrzeuge und Einsatzmittel. Was rückt noch in den Blickpunkt? Schnelles Internet „bis zur letzten Milchkanne“ fordert die CDU für Möhnesee, dazu gute und häufige Busverbindungen und sozialverträgliche Tarife, geeignete Wohnungen, barrierefreie Umgebungen, Verkehrsanbindungen und gut zu erreichende Nahversorgung für die Senioren in den Orten.

Daneben will die CDU neue Gewerbeflächen schaffen und neue Betriebe ansiedeln. Das soll Gewerbesteuer und Arbeitsplätze bringen. Die Kompetenzfelder Medizin, Gesundheit und Tourismus sollen gefördert werden. Ein Versprechen zum Schluss: Steuererhöhungen will die CDU weiterhin vermeiden, die Finanz- und Schuldenpolitik solide halten. Die Steuersätze auf private Grundstücke und für Gewerbebetriebe sollen bleiben, wie sie seit acht Jahren sind.

Die Verwaltung soll serviceorientiert und leistungsfähig sein mit moderner Technik und modernen Arbeitsplätzen und mit beruflichen Aufstiegschancen für die Mitarbeiter der Gemeinde. Gebaut werden soll am Möhnesee, aber erst in Baulücken – und nach neuen Vorgaben. Alles soll für jeden durchschaubar sein. 

Die CDU verschreibt sich dem Erhalt der dörflichen Strukturen und der Unterstützung der Dorfgemeinschaft. Land- und Forstwirtschaft werden als elementare Bestandteile der Gemeinde Möhnesee angesehen – über alle diese Punkte will Birgit Honsel mit jedem ins Gespräch kommen bei ihren geplanten Orts-Spaziergängen. Auch er kam auf den Schild: Maximilian Wulf ist jetzt als Kandidat für die Kreistagswahl vorgeschlagen, Marion Lepold als seine Vertreterin.

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Die Sanierung des Kunstrasenplatzes in Körbecke ist auf einem guten Weg. In dem von der CDU-Fraktion mitgetragenen Haushaltsplan der Gemeinde sind knapp 360.000 € dafür veranschlagt. Die Ausschreibung ist zwischenzeitlich erfolgt und mit der Durchführung der Arbeiten ist alsbald zu rechnen. In Abstimmung mit der SpVg Möhnesee eV soll die Baumaßnahme jedoch nicht dem überregional bekannten Jugend-Pfingstturnier kollidieren. Die CDU unterstützt ferner weitere Verbesserungen, die der Sportverein im Rahmen des landesweiten Förderprogramms „Moderne Sportstätten“ plant. Spätestens in der zweiten Jahreshälfte werden die Fußballer auf einem neuen Kunstrasen spielen, davon ist der Körbecker CDU-Ratsherr Klaus Peter Teipel überzeugt.

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Möhnesee.  Die Wasserqualität von Möhne und Ruhr ist trotz Hitze und Trockenheit im Jahr 2019 hervorragend. Mit dieser Erkenntnis kam der Körbecker CDU-Ratsherr Klaus Peter Teipel von der Verbandsversammlung des Ruhrverbandes zurück.

Zeichen des Klimawandels

Das elfte zu trockene Abflussjahr in Folge, der trockenste Sommer seit Aufzeichnungsbeginn vor über 90 Jahren, dazu Spitzentemperaturen von über 40 Grad über mehrere Tage belegen: der Klimawandel ist im Ruhreinzugsgebiet angekommen und wird das Talsperrensystem des Ruhrverbands – Garant für eine sichere Wasserversorgung von 4, 6 Millionen Menschen – in Zukunft noch stärker fordern als bisher. Der Ruhrverband, der bereits 2018 ein historisches Trockenjahr bewältigen musste, erarbeitet daher aktuell eine langfristige Strategie für den Umgang mit ausgedehnten Niedrigwasserphasen.

Hervorragende Wasserqualität

Trotz der anhaltenden Trockenheit war die Wasserqualität von Möhne und Ruhr immer gut. Zu verdanken ist dies besonders den hohen Reinigungsleistungen der Kläranlagen.

Mit der Veröffentlichung der 46. Ausgabe des Ruhrgüteberichts, so Klaus Peter Teipel, legt der Ruhrverband auf über 200 Seiten dar, wie sich der Zustand der heimischen Gewässer entwickelt hat. Dieser enthält eine anschauliche Darstellung von Daten und Informationen, die einen Einblick in den physikalisch/chemischen und ökologischen Zustand der Gewässer in unserer Region gibt. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Trinkwassergewinnung, die mit der Versorgung des Ruhrgebiets eine besondere Rolle spielt.

Der Ruhrgütebericht kann auf der Internetseite des Ruhrverbandes heruntergeladen werden: http://ruhrverband.de/fileadmin/pdf/presse/wissen/Ruhrguetebericht_2018.pdf

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Der Ruhrverband ist ein öffentlich-rechtliches Wasserwirtschaftsunternehmen ohne Gewinnerzielungsabsichten. Sowohl beim Betrieb seiner Talsperren, die die Wasserversorgung von 4,6 Millionen Menschen sicherstellen, als auch bei der Abwasserreinigung für 60 Städte und Gemeinden im Einzugsgebiet von Ruhr und Lenne stehen Mensch und Umwelt im Zentrum seines Handelns, ohne dabei das Gebot der Wirtschaftlichkeit zu vernachlässigen.

In der Verbandsversammlung, dem „Wasserparlament der Ruhr“, vertreten 151 Delegierte der Städte und Gemeinden, der Wasserwerke und der gewerblichen Unternehmen die Interessen der über 530 Mitglieder des Ruhrverbandes. Der Rat der Gemeinde Möhnesee hat das CDU-Ratsmitglied Klaus Peter Teipel in die Verbandsversammlung entsandt.

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In den Beratungen des Gemeindehaushaltes für 2020 haben die CDU-Mitglieder einige Verbesserungen vorgeschlagen, um das Defizit im Gemeindehaushalt zu reduzieren. Kämmerer Günter Wagner hatte zunächst ein Minus von 1,85 Millionen Euro für 2020 geplant.

Für die CDU ist dieses Minus allerdings nicht akzeptabel. Nachdem die Gemeinde von 2015 bis 2018 Überschüsse erzielt hat und auch 2019 ein ausgeglichener Haushalt angestrebt wird, soll bei vorsichtiger Planung 2020 nun ein Defizit von deutlich unter 1,5 Millionen Euro angestrebt werden. Daher werden nun zwei neue Stellen in der Verwaltung erst später besetzt, die Entwicklung der Einkommenssteueranteile der Gemeinde realistischer angesetzt und ein internes Investitionsvorhaben der Verwaltung ins nächste Haushaltsjahr verschoben. Zusammen mit kleineren Maßnahmen und höheren Mittelzuweisungen des Landes dürfte das geplante Defizit so etwa 500.000 Euro niedriger liegen als im ersten Planentwurf vorgesehen.

Unverändert bleiben die Sätze der Grund- und Gewerbesteuer. Seit 2012 haben CDU und BG keiner Steuererhöhung mehr zugestimmt, obwohl insbesondere die SPD im Gemeinderat dies mehrfach durchsetzen wollte. Damit bleibt Möhnesee im landesweiten Vergleich der Steuersätze auch 2020 auf einem bürgerfreundlich niedrigen Niveau.

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Im Haupt- und Finanzausschuss hat die CDU die umfangreichen Investitionsvorhaben in der Gemeinde unterstützt. Infolge der guten Baukonjunktur gibt es zwar Verzögerungen, etwa beim neuen Schwimmbad und der Mensa der Möhneseeschule.

Andere Vorhaben liegen jedoch im Plan. Die CDU hat sich dafür ausgesprochen, wichtige Vorhaben wie die Modernisierung der Feuerwehrstandorte, Renovierung der Sportplätze und die Baumaßnahmen am Haus des Gastes und den Schulen in voller Höhe im Haushaltsplan zu berücksichtigen. Weitere wichtige Vorhaben sind die Dorfentwicklungskonzepte in Günne, Delecke und Völlinghausen und Maßnahmen am LIZ und im Wildpark.

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Mit dem laufenden Investitionsprogramm modernisiert die Gemeinde ihre Schulen, Kinderbetreuungsstätten, Feuerwehreinrichtungen, Dorfmittelpunkte und vieles mehr. Das Investitionsvolumen liegt weit im zweistelligen Millionenbereich.

Obwohl die Gemeinde derzeit über ausreichende Mittel verfügt, stimmte der Hauptausschuss mit den Stimmen der CDU einer Kreditaufnahme zu. Der Kredit wird praktisch zinslos von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt. Durch einen Tilgungszuschuss wird die Gemeinde in den nächsten 10 Jahren weniger zurückzahlen als sie aufnimmt.

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Die Planung eines behindertengerechten Zugangs zum LIZ und neue Volieren für die Vögel im Wildpark Völlinghausen sind nun erstmals im Haushaltsplan der Gemeinde abgebildet. Damit sind zwei Ziele erreicht, für die sich die Möhneseer CDU engagiert hat. Weitere Verbesserungen in Günne und Völlinghausen sollen in den nächsten Jahren folgen.

Für den Wildpark können mit dem Anteil der Gemeinde erhebliche zusätzliche Fördermittel des Landes realisiert werden.

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Mit zwei Anträgen hat die CDU-Fraktion Klarheit für das weitere Vorgehen beim Schwimmbad-Neubau und der Mensa-Lösung für die Möhnesee-Schule geschaffen. Zum Schwimmbad hat die Verwaltung nach entsprechendem Antrag der größten Ratsfraktion nun einen Terminplan vorgelegt. Dieser berücksichtigt die durch eine beauftragte Baufirma verursachte Verzögerung. Der neue Fertigstellungstermin rutscht vom Oktober 2020 ins Frühjahr 2021.

Einstimmig beschloss der Ausschuss, dass bis dahin das alte Schulschwimmbad in Betrieb bleiben soll. Für die Mensa, die auf dem alten Hallenbadgelände entstehen soll, wird nun eine längere Übergangslösung erforderlich. Daran arbeiten nun alle Beteiligten. Die bisherigen Räume im Haus des Gastes werden für den neuen Kindergarten benötigt.

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„So macht Umweltschutz Spaß“,  dies ist das Resümee eines Besuches von Peter Liese bei der Firma State of the Art am Möhnesee-Körbecke. Die Firma State of the Art bietet Wassertrinkflaschen aus Glas an, die hochwertig künstlerisch gestaltet werden. Ziel ist es den Ressourcenverbrauch durch Plastikflaschen zu reduzieren. Immer mehr Menschen verzichten freiwillig auf Plastikflaschen und genießen Trinkwasser aus Mehrwegflaschen. Auf diesen Trend setzt State of the Art. Der Geschäftsführer Karsten Ludwig und Peter Liese kennen sich aus ihrer gemeinsamen Bundeswehrzeit in Möhnesee-Echtrop. Peter Liese begrüßte die innovative Idee. „Das Europäische Parlament setzt sich mit Nachdruck dafür ein, den Verbrauch von Einwegplastik zu reduzieren.  State of the Art zeigt das dies möglich ist, ohne dass man dabei wirklich auf Komfort verzichten muss“, betonte Peter Liese.